Seit 2006 ein Dauerbrenner auf RTL – bekannt für Harmonie statt für Streit
Zu „Daddy Cool“ wurde in der Fernsehsendung am häufigsten getanzt, und eins der aufwendigsten Kleider trug Victoria Swarovski, damals noch Kandidatin. – Let‘s Dance“ ist ein Dauerbrenner auf RTL, bekannt für Harmonie statt Streit. Am 21. Februar 2025 (Freitag) war die Tanzshow auf dem Privatsender bereits in die 18. Staffel gestartet – mit 14 Kandidaten und Kandidatinnen, die wieder um die Wette tanzen wollen. 2006 wurde das Format, das ein Ableger vom britischen „Strictly Come Dancing“ der BBC ist, erstmals in Deutschland ausgestrahlt und seitdem bis auf 2008 und 2009 alljährlich wieder. Die unterhaltsamen Fakten:
- Mehr Sieger als Siegerinnen: Nach rund drei Monaten intensivem Training mit wöchentlichen Shows und Rauswürfen steht der Dancing Star fest. In der letzten Staffel war das der Sänger und Kelly-Spross Gabriel Kelly, der gemeinsam mir Profitänzerin Malika Dzumaev zum Sieg tanzte. Übrigens: Das Geschlechterverhältnis bei allen „Let‘s Dance“-Gewinnern und -Gewinnerinnen ist nicht ausgeglichen. Zehnmal siegten Männer, siebenmal Frauen.
- Sie tanzte allen davon: Zwar standen insgesamt mehr Männer als Frauen ganz oben auf dem Treppchen, doch die meisten Punkte von allen „Let’s Dance“-Gewinnern und Gewinnerinnen holte eine Frau: Sängerin Ella Endlich.
- Ein Profi, drei Siege: Keiner der Gewinner und Gewinnerinnen hätte den Sieg geholt ohne den professionellen Tanzpartner oder die professionelle Tanzpartnerin an seiner Seite. Wer Ekaterina Leonova zugelost bekommt, scheint besonders viel Glück zu haben. Sie gewann die Show bereits dreimal.
- Die Jury wird netter: Bei der „Let‘s Dance“-Jury spalten sich die Gemüter: Manche finden Joachim Llambi zu streng, manche Jorge González und Motsi Mabuse zu lasch in ihren Bewertungen. Klar ist aber: Die Juroren der Sendung waren mal strenger, die Gesamtzahl der Punkte, die sie über eine komplette Staffel vergaben, ist seit 2006 deutlich angestiegen. Seit einigen Jahren werden fast doppelt so viel Punkte vergeben, wie noch in den ersten Staffeln der Sendung.
- Internationaler Bestseller: Nicht nur Deutschland hat sich die erfolgreiche Show von den Briten abgeschaut. Die Sendung, die in vielen Ländern auch unter dem Titel „Dancing with the Stars“ läuft, ist ein internationaler Kassenschlager.
- Liebe ist in der Luft! „Let‘s Dance“ hat nicht nur Siegerinnen und Sieger hervorgebracht, sondern auch Liebespaare und sogar Ehen und Kinder. In der Staffel 2012 belegte Model Rebecca Mir nicht nur mit Massimo Sinató den dritten Platz, sondern lernte mit dem Profitänzer auch ihren künftigen Ehemann kennen. Seit 2015 ist das Paar verheiratet, 2021 kam der gemeinsame Sohn zur Welt. Das Familienglück teilt das Paar immer wieder auf seinen Social-Media-Kanälen. Noch frischer ist das Liebesglück des Schweizer Sängers Luca Hänni und der Profitänzerin Christina Hänni, ehemals Christina Luft. Die beiden lernten sich in der Staffel 2020 kennen und lieben. Drei Jahre später folgte die Hochzeit, noch mal ein Jahr später das erste gemeinsame Kind.
Dazu kommen einige unbestätigte Affären und Liebschaften vergangener Staffeln sowie Beziehungen unter den Profitänzern und Profitänzerinnen. Da sind etwa Renata und Valentin Lusin zu nennen, die zu den Fanlieblingen von „Let‘s Dance“ gehören. Die beiden sind seit mehr als zehn Jahren verheiratet und bekamen im vergangenen Jahr ihr erstes Kind.
Auch Patricija und Alexandru Ionel, beide Profitänzer, sind ein Ehepaar und haben mittlerweile drei Kinder. Während ihrer Schwangerschaft im vergangenen Jahr tanzte Patricija Ionel noch in der Show mit, bevor ihre Zwillinge zur Welt kamen. Auch in diesem Jahr sind beide wieder als Profitänzer bei „Let‘s Dance“ dabei. Ein neues „Let‘s Dance“-Profitanzpaar sind Anastasia und Sergiu Maruster – nicht neu verliebt, aber neu als Paar auf der TV-Tanzfläche. Anastasia Maruster war im vergangenen Jahr erstmals als Tänzerin Teil der Show, ihr Mann Sergiu Maruster feiert in dieser Staffel Premiere auf dem Fernsehparkett. - Nicht ohne „Daddy Cool“: In bislang 17 Staffeln wiederholen sich natürlich auch mal die Songs, zu denen Promis und Profis tanzen. Fünf Songs haben es den Tanzpaaren offenbar besonders angetan. Sie dienten schon als Rhythmustreiber für die verschiedensten Tanzstile: – „Daddy Cool“ – „Don‘t let me be Misunderstood“ – „España Cañi“ – „Let‘s get loud“ – „Puttin on the ritz“. Was „Daddy Cool“ bei den Songs ist, ist der Cha Cha Cha bei den Tänzen: Der Lateintanz wurde über alle Staffeln am häufigsten getanzt.
Für „Let’s Dance“ wurden seit 2006 5000 bis 4000 Kleider geschneidert
Seit Beginn von „Let‘s Dance“ in Deutschland entwirft und schneidert die Designerin Katia Covents gemeinsam mit ihrem Team die Kleider und Kostüme für Promis und Profis. Seit 2006 seien das insgesamt 3000 bis 4000 Kleider gewesen, teilt RTL dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) auf Anfrage mit. Getragen werden die nicht nur bei den Einzeltänzen der Paare, sondern etwa auch bei Gruppentänzen und den Opening-Shows der Profitänzer.
Zu den aufwendigsten Kleidern gehört jenes, das Victoria Swarovski 2016 im Finale trug. Die heutige Moderatorin von „Let‘s Dance“ gewann die Staffel vor fast zehn Jahren – vielleicht brachte ihr das Kleid mit den handvernähten Strasssteinen besonders viel Glück?
Maite Kelly, die 2011 ihre Staffel gewann, hatte ebenfalls im Finale ein sehr aufwendiges Kleid, das ihr in ihrem Freestyle von Tanzpartner Christian Polanc nach und nach abgerissen wurde. Auch zu den Kleidern, in denen eine Menge Arbeit steckte, gehörte jenes, das Profitänzerin Kathrin Menzinger bei einem Samba mit Mark Keller im vergangenen Jahr trug.
Quelle: RN (DZ) vom 23. Februar 2025
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